Gattaca

Filed under: Allgemein,Cinema & Movies — Jennysis 7. November 2006 @

Neben “die Verurteilten” gibt es einen weiteren Film bei dem ich im Fernsehen immer wieder mal “hängen bleibe”.

Dieser Film spielt zu einer Zeit bei dem die Entwicklung gerade große Erfolge schreibt. Es ist nun durch die Gentechnik möglich, sich Kinder “nach Wunsch” zu bestellen: Man äußert seine Wünsche. Junge oder Mädchen, Hautfarbe etc. Das Embryo wird im Institut entsprechend bearbeitet und von negativen Genen befreit. Es werden gesunde Kinder geboren ohne Herzfehler, ohne Alkoholsucht, Nichtraucher und ohne sonstigen Macken.
Vincent ist ein natürlich gezeugter Mensch mit einem Herzfehler. Sein größter Wunsch ist es, einmal Raumfahrer zu werden. Doch seine Herzkrankheit lässt es nicht zu.

Durch Jerome ein “ein genetisch verbesserter Weltklasseathlet” der nach einem Unfall im Rollstuhl sitzt, verschafft sich Vincent durch die Identität von Jerome die Möglichkeit sich als Raumfahrer zu bewerben. Die Identitätsprüfungen in der Raumfahrtorganisation Gattaca ist immer wieder ein kleines Abenteuer.

In diesem Film geht es um sehr viel mehr als um die eigentliche Handlung. Es geht um die optimierung des Menschenlichen Lebens. Normal geborene Menschen werden als “Invalid” bezeichnet und werden minderwertig dargestellt. Es zählt nicht mehr der Charakter oder etwa der Job oder oder oder. Der Wert der Menschen wird alleine an dessen Genen gemessen.
Ich persönlich gucke garnicht so gerne Sciencefiction. Aber diesen Film mag ich sehr gerne und ich gucke ihn immer wieder gern, wenn es sich ergibt.



3 Kommentare »

  1. Jap, schaue ich auch sehr gerne!

    Kommentar by Metty www.gravatar.com — 8. November 2006 @

  2. “Es zählt nicht mehr der Charakter oder etwa der Job oder oder oder. Der Wert der Menschen wird alleine an dessen Genen gemessen.”

    Wenn wir mal ganz gesellschaftskritisch um uns äugen, stellen wir schnell fest, dass der Film eigentlich nur das widerspiegelt, was schon heute vor sich geht. Charakter und Karma spielen wenn überhaupt, dann die zweite oder eine noch spätere Geige. Der Job ist schon lange kein Indikator mehr für Erfolg, sondern eher für soziales Umfeld, Glück und/oder Elternhaus – oder für SEHR hartes Arbeiten, was in dem Maße auch schon unsexy ist.

    Primär fokussieren wir uns mehr und mehr auf das Äußere, kriegen Idealbilder serviert, richten unbewußt unser Urteilsvermögen nach den Medien aus, heulen Idealbildern hinterher welche als solche gepushed wurden, suchen den “perfekten” Partner auf einem Markt, der immer hohler, immer egozentrischer und gleichzeitig immer depressiver wird. Ein Markt der Medien-Marionetten und psychischen Wracks.

    Und ja, ich übertreibe immer furchtbar gerne. In diesem Falle aber nur ein bisschen. ;-)

    Kommentar by Erik www.gravatar.com — 8. November 2006 @

  3. “In diesem Falle aber nur ein bisschen.” Leider nur ein bisschen, würd ich sagen. Es wär nämlich schöner wenn du total übertreiben würdest. ;)

    Find den Film auch klasse, wenngleich auch sehr erschreckend…

    Kommentar by Stefan www.gravatar.com — 18. November 2006 @

RSS Feed für Kommentare zu diesem Artikel. TrackBack URI

Hinterlasse einen Kommentar